BenQ-Siemens

Siemens-Manager sollen zur Rettung der Arbeitsplätze auf ihre Millionen-Gehälter verzichten

Solidaritätsaktion von WASG und Linkspartei vor dem Werkstor in Bocholt.

„Das können und werden wir nicht akzeptieren, dass weitere 170 Arbeitnehmer bei Inservio auf Grund von Management-Fehlern auf die Straße gesetzt werden“, so der Kreisvorsitzende der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) Rainer Sauer in einer Pressemitteilung (am 30.10.06) kurz nach bekannt werden des Insolvenzverwalters über die Zukunft von Inservio in Bocholt.  Die WASG hat bereits vor einigen Tagen durch Solidaritätsaktionen am Werkstor gegenüber den Arbeitnehmern ihre Sympathie und Solidarität bekundet. Sauer: „Die geplante Kündigungswelle wird die Stadt, die Bürger und die Region in den Ruin treiben und sich nachhaltig auf die Zukunft des gesamten Münsterlandes auswirken. Jetzt muss vor allem in Richtung Siemens Druck ausgeübt werden – und das durch breite Solidarität in der Bevölkerung. Zur Rettung der Arbeitsplätze wäre es jetzt an der Zeit, dass die Siemens-Vorstandsmitglieder einen Teil ihrer Millionen-Gehälter in einen Fond einzahlen.“


WASG hält breiten gesellschaftlichen Widerstand zu BenQ für erfoderlich

Vor wenigen Tagen wurde von Wasg und Linkspartei an die BenQ-Belegschaft vor dem Werkstor in Bocholt der Flyer und die Rose als Zeichen der Solidarität verteilt.


Die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) fordert zur Rettung der Arbeitsplätze bei BenQ-Siemens und Inservio in einem Bürgerantrag an Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo und den Rat der Stadt Bocholt einen „Runden Tisch“. Im Antrag heißt es: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister Nebelo, nachfolgenden Antrag bitten wir zu unterstützen und in den Rat der Stadt Bocholt einzubringen: Der Rat der Stadt Bocholt möge beschließen, dass unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Herrn Peter Nebelo als Solidarität und zur Unterstützung für den Erhalt des Standortes und der Arbeitsplätze bei BenQ-Siemens und Inservio in Bocholt alle gesellschaftlichen Gruppen, Bürger und Parteien zu einem Runden Tisch eingeladen werden. Begründung: Die Entwicklung und der drohende Verlust von Arbeitsplätzen bei BenQ-Siemens und bei Inservio macht einen breiten gesellschaftlichen Widerstand erforderlich. Auch und gerade, weil die Lebensfähigkeit und die Weiterentwicklung unserer Stadt dadurch nachhaltig betroffen sein kann. Um diesen an der Seite der Belegschaften, ihrer Familien, Betriebsrat  und Gewerkschaft zu organisieren mit der Zielsetzung, dass die Beschäftigten eine Perspektive und Zukunft erhalten,  Informationen zusammenfließen und ausgetauscht werden, ist ein Runder Tisch mit allen gesellschaftlichen Gruppen, Bürgern und Parteien erforderlich. Diese Chance sollte Bocholt aufgreifen und verwirklichen und damit vor allem ein Zeichen setzen gegen Willkür und für Solidarität.“ Der hiesige Vorsitzende der WASG Rainer Sauer hat den Bürgerantrag heute Nebelo als Eilantrag zugeleitet. Sauer hofft jetzt auf eine außerordentlich Ratssitzung und auf Zustimmung.

Der Bürgerantrag kann >>>hier<<< heruntergeladen werden (Einfach anklicken!).


WASG nimmt Bürgerantrag in Sachen BenQ-Siemens zurück

In einem Schreiben vom 17.10.06 hat die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo mitgeteilt, dass sie ihren Bürgerantrag in Sachen runder Tisch zu BenQ-Siemens und Inservio zurücknimmt. Wie aus dem Schreiben hervorgeht möchte die WASG gleichwohl unter anderem den Teilnehmerkreis erweitern: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister Nebelo, wir begrüßen ausdrücklich, dass der von uns bereits vor mehr als zwei Wochen öffentlich wiederholt geforderte runde Tisch jetzt tatsächlich ins Leben gerufen wird. Allerdings beinhaltet unser Bürgerantrag, dass an einem solchen runden Tisch alle gesellschaftlichen Gruppen und Parteien teilnehmen sollen. Also nicht nur der von Ihnen eingeladene Kreis. Das ist um so wichtiger als das sich mit dem runden Tisch auch ein breiter gesellschaftlicher Widerstand  formieren soll zur Unterstützung und als Solidarität mit den Belegschaften. Dennoch nehmen wir den Bürgerantrag zurück in der Hoffnung, dass unser weitergehender Antrag Berücksichtigung findet."


WASG begrüßt Nebelo’s Initiative zu BenQ-Siemens, fordert aber runden Tisch

Warten auf Schichtende. Die BenQ-Belegschaft freute sich über den Solidaritätsbesuch.

Die WASG begrüßt die Initiative des Bocholter Bürgermeisters Peter Nebelo, der sich in einem Schreiben an den Siemens-Vorstand für die 300 von Insolvenz betroffenen Beschäftigten bei BenQ-Siemens und Inservio in Bocholt einsetzt. Allerdings müsse der „Druck im Kessel“ erhöht werden, wenn das am Ende tatsächlich Erfolg haben soll, so die WASG in ihrer Pressemitteilung. Der Vorsitzende der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) Rainer Sauer hält es daher für dringend geboten, dass Nebelo zugleich einen runden Tisch organisiert, an denen alle gesellschaftlichen Gruppen, Bürger und Parteien teilnehmen und so als Bürgerinitiative gemeinsam für den Standort Bocholt und den Erhalt der Arbeitsplätze eintreten.


Rosen als Zeichen der Solidarität an die BenQ-Belegschaft verteilt

Warten auf Schichtende. Die BenQ-Belegschaft freute sich über den Solidaritätsbesuch.

Mit Rosen und einer Solidaritätserklärung haben die Wahlalternative WASG und Linkspartei der BenQ-Belegschaft heute nach Schichtende "ihre Solidarität und Unterstützung" im Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze am Werkstor in Bocholt bekundet. Unter den Teilnehmern befand sich auch der Herner Sozialpfarrer Jürgen Klute, der Mitglied des Bundesvorstandes der WASG ist. Klute und der Vorsitzende der hiesigen Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) Rainer Sauer forderten in ihren Redebeiträgen Siemens dazu auf, für den Erhalt der Arbeitsplätze zu sorgen und sich nicht aus der Verantwortung zu stehlen. Sauer sagte außerdem: "Das war ganz sicherlich nicht die letzte Solidaritätsaktion. Die Beschäftigten, der Betriebsrat und die IG Metall können auch weiterhin auf uns bauen." Um in Richtung Siemens den "Druck im Kessel" zu halten und zu verstärken hält Sauer ein breites Bündnis mit Vereinen, Kirchen und allen politischen Parteien für erforderlich.


WASG steht voll hinter BenQ- Beschäftigte – Siemens steht in der Pflicht

Die Aktion "Sammlung für notleidende Siemens-Manager" vor einer Woche am Werkstor bei Siemens in Bocholt fand bei den Beschäftigten große Zustimmung.

Mit Entsetzen reagiert der Kreisverband Borken der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) auf den drohenden Verlust von 3000 Arbeitsplätzen bei BenQ-Siemens. Der Vorsitzende Rainer Sauer erklärt dazu: „Das ist Missmanagement. Die Siemens-Vorstandsmitglieder dürfen ihre Millionen-Gehälter dafür jetzt nicht noch um durchschnittlich 30 Prozent erhöhen, im Gegenteil. Siemens hat dafür Sorge zu tragen, dass die Betroffenen eine Zukunft erhalten. Immerhin gibt es Anzeichen dafür, dass die Handy-Produktion bereits von Siemens in den Sand gesetzt wurde.“ „Der Erhalt und die Sicherung der Arbeitsplätze bei BenQ-Siemens ist für die Arbeitnehmer, ihre Familien und für Bocholt und das Münsterland sowie Kamp-Lintfort überlebenswichtig. Daher unterstützt die WASG jegliche Aktivitäten im Kampf für den Erhalt der Standorte und Arbeitsplätze“, so die WASG in ihrer Pressemitteilung.


WASG unterstützt VHS im Kampf gegen Rotstiftpolitik

WASG hatte sich im Landtagswahlkampf NRW für den Erhalt und den Ausbau der Weiterbildung engagiert.

Die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) erklärt sich mit den Protesten der Volkshochschulen und den Gewerkschaften solidarisch und verurteilt die drastischen Mittelkürzung der Landesregierung im Bereich der Weiterbildung. Der hiesige Vorsitzende Rainer Sauer erinnert an die Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP, in der es heißt: „Dem Bereich der Weiterbildung kommt in Zukunft eine hohe Bedeutung zu. Wir verstehen den Bereich der Weiterbildung als vierte Säule unseres Bildungswesens. Wir wollen ... eine verlässliche Grundförderung des Landes gewährleisten.“ "Das stellt sich jetzt als leeres Gerede und als Wortbruch heraus", so Sauer, "die hervorragende Arbeit der  Volkshochschulen ist dadurch in Gefahr!"Nach der Kürzung der Förderung in 2006 wäre diese erneute Kürzung bereits der zweite Wortbruch in nur einem Jahr, da die CDU-Landtagsfraktion im April 2005 – also kurz vor der Landtagswahl – im Landtag angekündigt hatte, die Weiterbildungsförderung im Falle ihres Wahlsieges wieder auf das Niveau des Jahres 2000 anzuheben. „Bildung ist ein hohes Gut, daher werden wir nicht tatenlos zusehen, wie unsere Volkshochschulen durch die Rotstiftpolitik der Landesregierung zerstört werden und jegliche Aktionen und Proteste unterstützen“, so die WASG in ihrer Pressemitteilung.


Siemens-Beschäftigte stimmen mit großer Mehrheit gegen Erhöhung der Vorstandsgehälter

In einer „Urabstimmung“ des Kreisverbandes Borken der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) und der Linkspartei vor dem Siemens-Werkstor in Bocholt stimmten 96,07 Prozent der Siemens-Beschäftigten eindeutig gegen eine Erhöhung der Vorstandsandsgehälter. An der seit Montag andauernden "Urabstimmung" hatten mehrere hundert Siemens-Beschäftigte teilgenommen. In einer geheimen Abstimmung konnten die Siemens-Beschäftigten die Frage beantworten, ob die Millionen-Gehälter von Siemens-Chef Klaus Kleinfeld und seinen Vorstandskollegen um durchschnittlich 30 Prozent erhöht werden sollen. Das Präsidium des Siemens-Aufsichtsrates hatte eine entsprechende Anhebung der Vorstandsgehälter beschlossen. Die öffentliche Auszählung der Stimmzettel erfolgte ebenfalls am Werkstor. Mit dieser Aktion will die WASG wegen der geplanten Anhebung der Vorstandsgehälter vor allem den Druck auf den Siemens-Vorstand erhöhen. Der Vorsitzende Rainer Sauer dazu in einer Pressemitteilung: „Wir werden keine Ruhe mehr geben, solange sich der Siemens-Vorstand durch eine derartig dreiste und unverschämte Gehaltserhöhung die Taschen voll stopft – und das ohne Rücksicht auf die gebeutelten Siemens-Beschäftigten, Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfänger“. Bereits in der vorigen Woche hatte die WASG dagegen aus Protest vor dem Werkstor bei Siemens in Bocholt eine symbolische „Sammlung für notleidende Siemens-Manager“ durchgeführt. Die WASG will dem Siemens-Vorstand noch heute das Ergebnis der Abstimmung mitteilen.


WASG Protest: „Sammlung für notleidende Siemens-Manager“

Mit einer symbolischen „Sammlung für notleidende Siemens-Manager“ hat die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) am Freitag, 22. September, zu Beginn der Frühschicht vor dem Siemens-Werk in Bocholt gegen die geplante Erhöhung der Vorstandsgehälter um 30 Prozent demonstriert. Ausgestattet mit Sammelbüchsen und einem Handwagen, der mit mehreren hundert Geldsäcken beladen war, zogen die Mitglieder der WASG und Linkspartei vor dem Werkstor und ernteten dort von den Siemens-Beschäftigten viel Sympathie und Zustimmung für ihre Aktion. Der Vorsitzende der hiesigen WASG, Rainer Sauer, sagte: „Es ist eine Ungerechtigkeit, die zum Himmel stinkt und ein Skandal, wenn Unternehmen von ihren Beschäftigten immer wieder Opfer abverlangen, jedoch sich selber die Taschen voll stopfen." Während der zweistündigen Aktion entrollten sie als  Anspielung auf dem Vorstand Plakate mit dem Slogan, wie „Wir haben große Not.Spendet!“, „Ihre Taten: Lohnkürzung, Arbeitszeitverlängerung, Stellenabbau...“. Erfreut zeigten sich die WASG-Aktivisten über eine Siemens-Mitarbeiterin, die aus Sympathie Kaffee und Brötchen anbot. Sauer rechnet damit, dass in den nächsten Tagen ähnliche Proteste über Bocholt hinaus stattfinden werden. Der Flyer zum herunterladen, der an die Siemens-Belegschaft am Werkstor verteilt wurde - einfach >>> hier <<< anklicken!


WASG reagiert auf Gehaltserhöhung für Siemens-Manager

Das Bild entstand bei der Landtagswahl NRW vor dem Siemensgebäude in Bocholt,

Die geplante Erhöhung der Vorstandsgehälter bei Siemens um 30 Prozent hat bei der hiesigen Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) große Empörung ausgelöst. Der Vorsitzende Rainer Sauer kündigt für Freitag, 22. September, zu Beginn der Frühschicht vor Siemens in Bocholt eine ungewöhnliche Protestaktion an. Die WASG plant unter anderem eine „Sammlung für notleidende Siemens-Manager“. „Es ist ungeheuerlich, wenn Unternehmen von ihren Beschäftigten immer wieder Opfer abverlangen, jedoch sich selber die Taschen voll stopfen“, so Sauer in einer Pressemitteilung. Kontakt: 0175-2044447.


Bocholt, 02.07.06

Pressemitteilung

WASG KV Borken fordert Sondersteuer auf Managergehälter - Für Arbeitsplatzerhalt bei BenQ-Siemens

Zu den heute bekannt geworden Plänen des Handy-Herstellers BenQ-Siemens hat der Kreisverband Borken der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) bzw. dessen Kreisvorsitzender Rainer Sauer heute erklärt: "Wir haben soeben erfahren, dass ein Viertel aller Arbeitsplätze bei BenQ-Siemens massiv bedroht sein sollen. Wir stehen an der Seite der Beschäftigten, wenn es darum geht, die Arbeitsplätze und den Standort Bocholt zu erhalten. Ein Arbeitsplatzabbau in Bocholt würde die Stadt, den Bürger und die Region in den Ruin treiben und sich nachhaltig auf die Zukunft des gesamten Münsterlandes auswirken. Dies schmerzt umso mehr, da hier mitten im Handy-Boom nur einige Kilometer weiter in Bochum von der Firma Nokia Rekordgewinne eingefahren werden. Für die Verantwortlichen ist es leider nur allzu leicht, ihr Versagen auf die Beschäftigten abzuwälzen. Deshalb verlangen wir ein Gesetz, das die Entscheidungsträger es sich nicht allzu einfach machen, indem für jeden Prozentpunkt an entlassener Belegschaft, ein Prozentpunkt Sondersteuer für das persönliche Gehalt einbehalten wird. Im Gegenzug kann für jeden Prozentpunkt an Neueinstellungen ein Prozentpunkt erlassen werden."