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Kirche & Wahlkampf

Das unglaubliche Ereignis von Oeding

Die Gemeindeverwaltung Oeding hatte der WASG wiederholt ihr befremden über ein Wahlplaklat mitgeteilt, welches vor der St. Jakobus-Kirche in Oeding aufgehängt worden sein soll (s. nachfolgende eMail vom 10. Mai 05). Es erfolgte sogar ein Anruf. Jetzt wollte das Wahlkampfteam der WASG aber wissen, welches Plakat dort vor der Kirche in Oeding hängt. Also fuhr es dort hin und sah das Plakat mit der Aufschrift "Bitte verhüten!". Jetzt war allen klar, warum die Gemeindeverwaltung sich so engagierte. Das Wahlplakat war ordnungsgemäß an einer Straßenlaterne auf einem öffentlichen Gehweg angebracht. Und so entschied man, dieses Plakat nicht zu entfernen.

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Sehr geehrter Herr Sauer,
 
mit unten stehender eMail vom 02.05.05 hatte ich mein Befremden über Ihre Form der Plakatierung und der Beachtung des Beschlusses des Gemeinderates zum Ausdruck gebracht.
 
Leider muss ich feststellen, dass Sie bis heute nicht reagiert und die Plakate vor den Kirchen in Südlohn und Oeding abgenommen und versetzt haben. Auch konnte ich eine Rückäußerung Ihrerseits nicht feststellen.
 
Die im Gemeinderat vertretenen Parteien und Gruppen sind paralell ebenfalls bereits an mich herangetreten und haben mich wissen lassen, dass sie dies nicht für den richtigen parteipolitischen Umgang miteinander halten. Bei Nichtbeachtung der geltenen Beschlusslage, die auf dem Prinzip Freiwilligkeit beruht, überlegen diese, künftig durch Ortsrecht klare und auch für Sie zu akzeptierende Vorgaben zu geben.
 
Ich fordere Sie hiermit nochmals und nachdrücklich auf, den Ihnen bekannten Grundsatzbeschluss des Gemeinderates zu beachten und die vorhandenen Plakate von den bisherigen Standorten zu entfernen.
 
Ich bitte um Erledigung.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Herbert Schlottbom