WASG - Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit - Kreis Borken
Home > Mindestlohn-Kampagne

Mindestlohn-Kampagne

1500 Eier für 1.500 Euro Mindestlohn

„Nicht für ’nen Appel und ’n Ei – Mindestlohn jetzt!“ Mit dieser Parole hat die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) am Mittwoch in einer ungewöhnlichen Aktion mit Ostereiern ihrer Forderung nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns Nachdruck verliehen. Unterstützt vom Landesverband NRW haben die WASG-Kreisverbände Borken und Coesfeld vor Mc Donald’s in Borken 1500 bunt bemalte Eier auf den Rasen gelegt und damit ihre Forderung nach 1.500 Euro Mindestlohn deutlich gemacht. Gerade der US-Frikadellen-Brater gilt als eines jener Unternehmen, das seinen bundesweit rund 50.000 Mitarbeitern, vielfach Einkommen beschert, die deutlich unter jenen von der WASG geforderten Mindestlöhnen liegen. “Mit dieser Aktion wollen wir vor allem die Gewerkschaften in ihren Forderungen unterstützen, aber auch die Linksfraktion, die einen Gesetzesentwurf zum Thema Mindestlohn im Bundestag einbringen wird“, sagte Rainer Sauer, WASG Kreisvorsitzender und Initiator der ungewöhnlichen Osteraktion. Während der dreistündigen Aktion  entrollten sie Plakate mit dem Slogan, wie „Wir lieben es... aber nicht die Hungerlöhne bei Mc Donald’s!“, „Für die Kunden einen Hamburger – Für die Beschäftigten einen gesetzlichen Mindestlohn aus Berlin!“, „Schluss mit Armutslöhnen bei Mc Donald’s!“. Überrascht zeigten sich die WASG-Aktivisten über einen Mc Donald’s Mitarbeiter, der ihnen zu Beginn der Aktion draußen vor Mc Donald’s heißen Kaffee servierte. Die Aktion zum Mindestlohn gilt als Auftaktveranstaltung und wird ab dem 1. Mai landesweit fortgesetzt.

So berichtet die Borkener Zeitung kreisweit über unsere Aktion (13.04.06):

Nicht für'n Appel und 'n Ei

-job- Kreis Borken. Für den sprichwörtlichen "Appel und 'n Ei" arbeiten - das sollte es nach Ansicht der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) des Kreises Borken nicht geben. Mit rund 1500 Eiern und etlichen Äpfeln nahmen sie gestern vor Mc Donalds in Borken das Sprichwort auf - und setzten sich dafür ein, das deutschlandweit künftig ein Mindestbruttolohn von 1500 Euro gezahlt wird. Mc Donalds sei nur eine Beispiel dafür, dass viele Menschen für einen zu geringen Lohn arbeiten müssten, so WASG-Kreisvorsitzender Rainer Sauer. Beispiel wie die Niederlande und England zeigten, dass die Wirtschaft auch mit Mindestlöhnen funktioniere. Vom Kombilohn, der staatliche Unterstützung mit dem Einkommen kombiniert, halte man nichts, so Sauer. Das sei nur ein weitere Anreiz für Firmen ihr eigenes Entgelt weiter zu senken.

WASG-Kreisvorsitzender Rainer Sauer macht's deutlich: Für einen Appel und ein Ei müssen seiner Ansicht nach viele Menschen arbeiten. Foto: job

Anmerkung: Das Lokalfernsehen (w.mtv) und das Lokalradio (wmw) zeigten ebenso Interesse an einer Berichterstattung, aber nicht das Bocholter-Borkener Volksblatt, genannt bbv. Diese Tageszeitung berichtet generell nicht über solche Aktionen der WASG und Linkspartei, dagegen aber über Aktivitäten der anderen Parteien.

 
Pressemitteilung

Bocholt, 07.04.06

WASG veranstaltet ungewöhnliche Osteraktion

Mit einer ungewöhnlichen Osteraktion will die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) am Mittwoch, 12. April, ab 10.00 Uhr vor Mc Donald’s in Borken, Ahauserstraße 261, der Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn Nachdruck verleihen. Die kreisweite Aktion steht unter dem Motto: „Nicht für ’nen Appel und ‘n Ei - Mindestlohn jetzt!“.  „Mit der Aktion wollen wir vor allem die Gewerkschaften unterstützen, aber auch die Linksfraktion im Bundestag, die einen Gesetzesentwurf über einen Mindestlohn im Bundestag einbringen wird“, so der WASG Kreisvorsitzende Rainer Sauer. Unterstützt und mitinitiiert wird die Aktion auch vom neu gegründeten WASG Kreisverband Coesfeld.

Untermenü