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Aktionstag 14. Oktober

NRW Mindestlohnkampagne: 1500 Luftballons für 1.500 Euro Mindestlohn

Um ihre Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 1.500 Euro monatlich zu unterstreichen, haben die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG), die Linkspartei und die Landesgruppe der Bundestagsfraktion Die LINKE am Freitag, 13. Oktober, um 11.00 Uhr vor dem nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf symbolisch 1500 Luftballons aufsteigen lassen. Die Aktion stand unter dem Motto: "Nicht für n Appel n Ei - Mindestlohn jetzt!". Der Ort wurde nicht zufällig gewählt, denn dort regiert die schwarz-gelbe Landesregierung, die einen gesetzlichen Mindestlohn strikt ablehnt, so der Vorsitzende der hiesigen WASG Rainer Sauer. Nach Meinung der Veranstalter begeht die Landesregierung Verfassungsbruch, denn Artikel 24 der Landesverfassung NRW schreibe das Recht auf Existenz sichernde Löhne fest. Die Aktion vor dem Landtag gilt aber auch als Auftakt für den bundesweiten Aktionstag zur Mindestlohnkampagne “8+ - für einen gesetzlichen Mindestlohn“, mit dem am Wochenende und in den nächsten Wochen durch vielfältige Aktionen ein Signal für einen gesetzlich festgelegten Mindeststundenlohn gesetzt werden soll, der ein Einkommen zum Auskommen ermöglicht. Der WASG Kreisverband Borken war an der Vorbereitung und Organisation der Aktion beteiligt. Neben der Bundestagsabgeordneten Ulla Lötzer von der Linksfraktion nahmen aber auch Aktivisten aus vielen anderen Kreisverbänden teil.


Pressemitteilung

08.10.06

Bundestagsabgeordnete ohne Meinung zum Mindestlohn - 1500 Luftballons für 1.500 Euro Mindestlohn

Mit Unmut und Unverständnis reagiert die WASG darauf, dass die Bundestagsabgeordneten Johannes Röhring (CDU) und  Christopf Pries (SPD) keine Meinung zum Thema gesetzlichen Mindestlohn haben. Denn bisher haben beide Bundestagsabgeordneten auf der Bundeshomepage zum Mindestlohn von der Gewerkschaft ver.di und NGG noch keine Angaben über ihre Position dazu gemacht, obwohl dort ihre Fotos und Infos erscheinen. www.mindestlohn.de

„Die Wähler können zu Recht erwarten, wie die Volksvertreter zu der Forderung der Gewerkschaften nach einem gesetzlichen Mindestlohn stehen“, so der Vorsitzende des Kreisverbandes Borken der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) Rainer Sauer.

Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages von WASG und Linkspartei am kommenden Samstag, 14. Oktober, gehe es darum, die Gewerkschaften und die Bundestagsfraktion Die Linke zu unterstützen, die dazu im Bundestag  bereits einen Gesetzentwurf eingebracht hat und einen Mindestlohn von 8 Euro die Stunde fordert, der später auf 9 Euro angehoben werden soll. Als Auftakt werden am Feitag, 13. Oktober, vor dem Düsseldorfer Landtag 1500 Luftballons aufsteigen – Motto: „1500 Luftballons für 1500 Euro Mindestlohn.“

Auch im Münsterland gebe es viele Menschen, die für ihre Arbeit und zum Lebensunterhalt nur einen Armutslohn bekommen. „Es ist eine breite Solidarität erforderlich, die es verbietet, dass Menschen lohnmäßig ausgebeutet werden und sich Unternehmer dabei noch eine goldenen Nase verdienen. Der Mindestlohn ist daher ein wichtiger Beitrag gegen Ausbeutung und für Menschenwürde“, so die WASG in ihrer Pressemitteilung.